Kindertagesstätte "Sonnenschein"
  Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind...

Was zeichnet uns aus (Zertifikate)


Wir sind "Haus der kleinen Forscher"




Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt entdecken und verstehen.

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Die Kita "Sonnenschein" trägt seit 2012 den Namen "Haus der kleinen Forscher" und alle zwei Jahre erneuern wir diese Zertifizierung. Um die Kinder qualifiziert beim Forschen zu begleiten nimmt unser Team regelmäßig an Fortbildungen der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" teil.

Wir erforschen mit unseren Kindern die Phänomene des Alltags in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Regelmäßiges Experimentieren ist fest in unseren pädagogischen Angeboten eingebunden. Durch Beobachtungen und Fragen lernen Kinder spielerisch, welche naturwissenschaftlichen Phänomene ihren Alltag bestimmen. Sie experimentieren mit alltäglichen Materialien wie Trinkhalmen, Pipetten, Luftballons und anderem mehr. Beim Forschen und Experimentieren über die beobachteten Phänomene werden Naturwissenschaften und Technik für die Kinder erfahrbar. Gleichzeitig erwerben sie auch Sprach-, Lern- und Sozialkompetenzen und können ihre feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.



Wir sind "Schlaumäuse"

Dem frühkindlichen Spracherwerb wird aus gutem Grund sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Denn für die Entwicklung von Kindern können Sprachdefizite zu einer großen Belastung führen.

Eine wichtige Unterstützung bei der Förderung der kindlichen Sprachkompetenz können dabei digitale Medien wie Tablet, Handy oder Computer leisten.

In der Schlaumäusewelt wurden viele Schauplätze geschaffen, die die Kinder in vielfältiger Weise (durch die verschiedensten Spiele und Übungen) animieren, sich mit dem Thema Sprache auseinanderzusetzten.

Entdeckendes Lernen als didaktisches Konzept ermöglicht den Kindern einen freien, selbstständig erkundenden und erforschenden Zugang zu den Spielinhalten.

Die kompetente Begleitung von Erwachsenen, gerade in der Anfangsphase, ist wichtig für die Kinder. Im späteren Verlauf können und sollen sie die Welt der Schlaumäuse selbstständig erkunden.



Wir sind "Waldfüchse"

Das Projekt "Waldfüchs der SDW" startete im Jahr 2008. Gegenwärtig sind etwa 160 Kindertagesstätten aus Sachsen-Anhalt mit einer regelmäßigen Teilnahme in das Projekt involviert. So auch unsere Kita, die nun bereits seit 10 Jahren regelmäßig mit den Vorschulkindern an diesem Projekt teilnimmt.

Der Aufenthalt in der Natur fördert auf selbstverständliche Weise Körper- und Sinneswahrnehmung und bietet einen idealen Bewegungsraum mit unzähligen Möglichkeiten für eigene Entdeckungen und Erkundungen. In der Natur zu sein, stärkt und stabilisiert die kindliche Entwicklung in vielen Bereichen. Das Wohlbefinden wird gefördert, die Auswirkungen negativer Lebensereignisse gepuffert und Stress gedämpft. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen werden ebenso gestärkt wie Sozialverhalten, Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit. Die physische Entwicklung wird bspw. durch die Förderung motorischer Fähigkeiten, dem veränderten Bewegungsverhalten und einer verbesserten Krankheitsresistenz positiv beeinflusst. Zudem zeigt sich, dass Naturerfahrungen zu einer tieferen Naturverbundenheit sowie zu einem verbesserten Naturwissen führen und sich positiv auf Umwelteinstellungen und Umwelthandeln auswirken. Naturerfahrung ist dementsprechend eine wichtige Basis für die kindliche Entwicklung und ein vielversprechender Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Bildung für nachhaltige Entwicklung.


Mit dem Projekt "Waldfuchs der SDW" wollen wir erreichen, dass:

  • die Kinder an die Natur herangeführt werden, diese erleben und ganzheitlich wahrnehmen.
  • die Kinder einen positiven Bezug zur Natur aufbauen, damit sie auch im Erwachsenenalter    verantwortungsbewusst mit ihr umgehen.
  • die Kinder speziell die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere heimischen Ökosysteme   erfahren und damit für den Schutz und Erhalt der Biodiversität sensibilisiert und begeistert werden.
  • die Kinder erkennen, dass wir Teil dieser Natur bzw. ein Teil des "Ganzen" sind.
  • die Kinder verstehen, dass wir abhängig von der Natur sind.


Neben der Anmeldung zu diesem Projekt benötigt unsere Kita einen geeigneten Betreuer (z.B. Jäger, Förster, Naturschützer usw.) der sich mit dem Wald und dessen Bewohnern auskennt und die Kinder entsprechend anleiten kann und sein Wissen mit ihnen teilt. Für unsere Einrichtung hat sich Herr Gebbert bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen.

Zu Beginn des Projektes "Waldfuchs" bekommt jedes teilnehmende Kind ein Basecap mit dem Logo des Waldfuchs sowie eine gebundene Mappe mit Arbeitsblättern, sodass alle Teilnehmer zum Abschluss ein eigenes "Waldbuch" besitzen. Sowohl die Kindertagesstätte als auch die Kinder erhalten eine entsprechende Stempelkarte, auf welcher die bearbeiteten Themen eingetragen und abgestempelt werden.

Aus ca. 23 Themen, welche sich an dem Inhalt der bereitgestellten Arbeitsmappen orientieren, so z.B. "Was machen Förster und Jäger im Wald?", "Ist der Hirsch der Mann vom Reh?", "Gibt es wirklich den großen, bösen Wolf?" und mehr, dürfen die Kinder Themen wählen, die sie bearbeiten möchten. Die Ernennung zum "Waldfuchs" setzt voraus, dass jedes Kind an mindestens 8 Projekttagen zu jeweils unterschiedlichen Themen den Wald und die Natur erlebt hat.

Nach Abschluss der 8 Projekttage wird jedes Kind als "Waldfuchs" ausgezeichnet. Im Zuge dessen erhalten die Kinder von uns einen Waldfuchspass und die Kindertagesstätte eine Urkunde zur Teilnahme am Umweltbildungsprojekt.

 

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  • Waldfuchs